Kalender

MIKROTOPIA
Franziska Baumgartner
20.03.–25.04.2026
Vernissage: Donnerstag, 19.03., 18 Uhr
Finissage: Samstag, 25.04., 14–18 Uhr
Öffnungszeiten:
Donnerstag/Freitag: 11–18 Uhr
Samstag: 14–18 Uhr
Franziska Baumgartner lebt und arbeitet in Basel und bewegt sich in ihrer künstlerischen Praxis an der Schnittstelle von Kunst, Materialexperiment und prozesshaften Versuchsanordnungen. Ihre Arbeiten kreisen um Transformation, Selbstorganisation und die eigendynamischen Qualitäten von Materie.
In Mikrotopia setzt Franziska Baumgartner ihre künstlerische Forschung an der Schnittstelle von Materialexperiment, Prozessästhetik und naturwissenschaftlicher Methodik fort. Zentral ist die Untersuchung der eigendynamischen Qualitäten von Materie: Transformation, Selbstorganisation und emergente Strukturprozesse bilden die leitenden Prinzipien der Arbeiten. Die Ausstellung umfasst raumgreifende Installationen, videografische Sequenzen und fotografische Serien, die aus präparierten Versuchsanordnungen hervorgehen. Baumgartner kombiniert organische und anorganische Substanzen, flüssige und feste Materialien sowie chemische und organische Komponenten. Die Interaktion unterschiedlicher Viskositäten und Oberflächenspannungen führt zu spontanen, selbstorganisierten Strukturen, die sowohl visuell faszinierend als auch theoretisch referenzierbar sind.
Videoinstallationen transformieren diese Prozesse in sensorische Erfahrungsräume. Auf Membranen in Becken projizierte Flüssigkeiten modulieren auf Frequenzen, sodass Zell-ähnliche Gebilde entstehen, die sich teilen, reorganisieren und stabilisieren. Gleichzeitig werden fotografische Arbeiten aus Tusche- und Acrylexperimenten auf Diaplättchen analog vergrößert und belichtet, wodurch eine Ästhetik entsteht, die an mikroskopische Organismen, fremdartige Lebensformen oder außerirdische Strukturen erinnert. Mikrotopia eröffnet damit einen interdisziplinären Dialog zwischen Kunst, Naturwissenschaft und Wahrnehmung. Die Ausstellung untersucht die Prinzipien von Musterbildung, Wachstum und Fraktalität in der Materie, reflektiert die Beziehung zwischen organischem und artifiziellem System und problematisiert anthropozentrische Perspektiven in der Wahrnehmung von Materialität.
Kuratiert von Wiktoria Tundys
Wir danken der Hans und Renée Müller-Meylan Stiftung.
Artstübli – Kunst & Kultur, Steinentorberg 28, 4051 Basel

objects of affection
1.3 – 26.4.26
Bilder von Anna-Lena Ruff – eine malerische Befragung ausgewählter Objekte aus dem Nachlass von Hermann Reinfrank (1952–2023) – und eine Installation der Association Verdre mit Originalen des Künstlers
Ausstellungseröffnung:
1. März 2026, 16:00
(bis 26. April 2026)
Zum Einklang spielt der Pianist Pio Schürmann den grünen Ton
Konzert: 18:00
WABE – Ideenraum für Kunst und Kultur
Basel

Still Leben – Laut Malen
15.3 – 26.4.26
Vernissage: 14.03.26, 18:00
Camille Lütjens, Cassidy Toner, Charles Benjamin, Gegen Nazis, Golnaz Hosseini, Irène Zurkinden, Isadora Vogt, Ivan Mitrovic, Jacob Schenck, Jan Kiefer, Lionne Saluz, Marie Lotz, Melissa A. Torres, Mimmo Haraditiohadi, Othmar Farré, Raphael Widmer, Selina Lutz, Viktor Korol, Yves Born
Worte und Theorie sind omnipräsent in der Kunst sowie im Alltag und lassen uns oft an unserer Intuition zweifeln. Die Ausstellung "still leben - laut malen“ ist der Brillanz des Bildes, der Metapher und dem Sehsinn gewidmet.
Stillleben ist eine weitfassende Genrebezeichnung, die von Grabornamenten im antiken Ägypten über Naturstudien bis hin zu Vanitasbildern reicht. Das Wort verdeutlicht die allgegenwärtige Vereinfachung, welche die zwischenmenschliche Kommunikation erleichtert und ermöglicht. Die Ausstellung zeigt, dass Theorie nur ein Bruchteil der Realität ist, und lädt Künstler:innen ein, das Wort durch die breite Diversität der Imagination zu erweitern. Sie eine Initiative, ein Rahmen in welchem über die Handlungsfähigkeit von Kunst nachgedacht und diskutiert werden soll.
Das begleitende Vermittlungsprogramm bietet verschiedene Arten der Stärkung der eigenen Intuition in Bezug auf Kreativität, Bilder, kritisches Denken, Schreiben und Lernen.
Kasernenstrasse 23, 4058 Basel
Mi–Fr: 15:00–18:00
Sa–So: 13:00–18:00

ANNAHME Basel zeigt Fotografien aus dem Artists’ Book »Alternative Moons« von Nadine Schlieper und Robert Pufleb.
Formlose Eröffnung bei Vollmond ab Dienstag, 03.03.26 um 18:29 Uhr. Open 24/7 für die kommenden zwei Mondzyklen.
Zeitgleich scheinen »Alternative Moons« von der LED-Wand am Johannes-Rau-Haus in Düsseldorf auf Einladung von Neue Fotografie (www.neuefotografie.com)

OPENING NIGHT – March 27, 2026
7:00 PM: Opening and experimental cocktail reception by Laurie Mlodzik
10:00 PM: Concert by infinideaux
11:00 PM: DJ set by Laputz
EXHIBITION DETAILS
Dates: March 27 – May 1, 2026
Opening Hours: Every Friday, 6:00 PM – Midnight
Location: AMORE, Gartenstrasse 143, 4052 Basel
ADDITIONAL EVENTS
Curator Tour | Wednesday, April 1 | 6:00 PM. A guided tour with Chris Hunter and Chris Regn.
FINISSAGE | Friday, May 1 | 6:00 PM
8 PM: Concert Simon Sauerkraut
9 PM: Concert LYSANN
10 PM: Live set OIOX

14. März – 16. Mai 2026
SHINE
Codax | Degen | Göttin | Hukuda | Kien | Mosset
Hebel_121 präsentiert mit SHINE Kunstwerke vom Objet trouvé zum Ready-made zum konkret-konstruktiven Wandobjekt zur monochromen Malerei hergestellt mit ungewöhnlichen Materialien und Techniken.

City SALTS: Uncanny Garden
26.3 – 29.5.26
Gruppenausstellung im Rahmen der Basler Dokumentartage
Die Gruppenausstellung Uncanny Garden verwandelt City SALTS in einen atmenden Parcours – schwebend zwischen Anziehung und Unbehagen.
Die Besucher:innen begegnen puppenhaften Wesen, humanoiden Präsenzen, anthropomorphen Figuren und Manifestationen künstlicher Intelligenz. Künstlerische Formen führen sie ins Uncanny Valley, in dem zunehmende Ähnlichkeit nicht länger Nähe erzeugt, sondern Unbehagen hervorruft.
Im Uncanny Garden schlagen neue Verbindungen Wurzeln – zwischen uns und den Bildern, die wir von uns selbst erschaffen.
Uncanny Garden entfaltet sich über den gesamten Ausstellungsraum und den Garten. Zwei neue Räume werden eröffnet. Nach On Fire – Vulnerable Footage (2019) markiert diese Gruppenausstellung die zweite Zusammenarbeit zwischen SALTS und dem Festival Basler Dokumentartage.
«It’s The Real Thing – Basler Dokumentartage 5» wird unterstützt vom Swisslos-Fonds Basel-Stadt, Swisslos Basellandschaft, Pro Helvetia, der Ernst Göhner Stiftung, der Stanley Thomas Johnson Stiftung und der Christoph Merian Stiftung.
Bild © Paul Max Fischer

Timo Paris – THE LIVING LINE
13.05.–31.05.2026
Artstübli – Kunst & Kultur
Herzliche Einladung zur Vernissage: 13.05.2026, 18 Uhr
Finissage: 30.05.2026, 14 –18 Uhr
Atelier Ouverts: 31.05.2026, 10 – 18 Uhr
Im Mai wird das Artstübli – Kunst & Kultur zum temporären Atelier des Basler Künstlers Timo Paris. Während seines Aufenthalts arbeitet Paris täglich vor Ort an einer großformatigen Zeichnung im Maßstab des Ausstellungsraums und öffnet seinen Arbeitsprozess für Besucher. Der Kunstraum verwandelt sich damit über mehrere Wochen hinweg in ein lebendiges Arbeitsumfeld, in dem Zeichnung als zeitbasierte und körperliche Praxis erfahrbar wird. Die Arbeit entsteht im Zusammenhang mit seinem langfristigen Projekt The Living Line. Darin versteht Paris Zeichnung als Bewegung, Spur und soziale Form. Ausgangspunkt ist seine künstlerische Praxis zwischen Breaking, performativer Forschung und Zeichnung. Körperliche Bewegung wird zur Linie übersetzt und Linien wiederum werden zu Ausgangspunkten neuer Begegnungen, Kooperationen und Transformationen. Zeichnung erscheint hier als offener Prozess, der sich über Orte, Menschen und Zeit hinweg weiterentwickelt. Während seines Aufenthalts ist Timo Paris an den meisten Tagen anwesend. Besucher sind eingeladen, den Entstehungsprozess der Arbeit mitzuerleben und Einblick in seine Arbeitsweise zu erhalten. Ein zentraler Bestandteil des Projekts sind sogenannte City Drops. Dabei setzt der Künstler kleinere Zeichnungen im öffentlichen Raum aus und bringt sie in Umlauf. Menschen, die diese Arbeiten finden, werden Teil eines wachsenden Netzwerks, das die Zeichnungen weiterträgt, dokumentiert und durch ihre Zusammenführung neue Generationen entstehen lässt. So entfaltet sich The Living Line als kollektiver Prozess innerhalb der urbanen Öffentlichkeit.
An den meisten Tagen arbeitet der Künstler vor Ort zwischen 9:00 – 16:00 Uhr, Besucher:innen können während dieser Zeit vorbeikommen und seinen Arbeitsprozess direkt im Atelier beobachten.
Als Teil des Begleitprogramms finden öffentliche Tanzsessions statt. Diese offenen Treffen bieten die Möglichkeit, Tänzer aus der lokalen Breaking-Szene kennenzulernen, gemeinsam zu trainieren oder zuzuschauen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Öffentliche Tanzsessions (je 18:00–21:00 Uhr):
19.05.2026
21.05.2026
26.05.2026
28.05.2026
Im Rahmen der Atelier Ouverts am 31.05. präsentiert Timo Paris die während seines Aufenthalts entstandenen Arbeiten und gibt Einblick in die Weiterentwicklung seines Projekts vor Ort.
Timo Paris arbeitet an der Schnittstelle von Tanz und bildender Kunst. In seiner multidisziplinären Praxis untersucht er die Beziehung zwischen Körper, Raum und Wahrnehmung und verbindet Medien wie Bewegung, Zeichnung, Film, Fotografie und Skulptur. Paris studierte Freie Kunst an der HGK FHNW (BA 2020, MA 2024). Seine Arbeiten wurden international gezeigt, unter anderem bei MAINTENANT in Marfa (Texas), im HANGAR in Lissabon, im Kunsthaus Baselland, in der Fondation Beyeler sowie auf der LISTE Art Fair Basel. Neben seiner Ausstellungstätigkeit ist Paris als Performer und Vermittler aktiv und engagiert sich seit 2019 im Mentorship-Programm der Flavour Crew Basel, wo er generationsübergreifenden Austausch innerhalb der Hip-Hop-Kultur fördert.

VIATORE von Andre Willi (FLURE)
19.1 – 1.6.26
Oslo-Strasse 10, 4142 Münchenstein (Freilager-Platz)
Es werden Spuren aus Pinselstrichen gelegt – ein „Kalligrafisches Seismogramm“ der Klänge aus dem gleichnamigen Musikstück von Peteris Vasks.
Viatore erzählt die Geschichte eines Wanderers, der die Welt betritt, heranwächst, sich entwickelt und verliebt, schließlich eine gewisse Reife erlangt und die Welt wieder verlässt. Der „Wanderer“ bricht durch das Mauerwerk in den Korridor der Oslo-Ateliers, geht in ihm ein Stück entlang, lebt sein Leben und verschwindet wieder durch die andere Wand des Korridors in die Unendlichkeit des Kosmos.
Freitag, 19.1. 13 bis 14 Uhr (nach dem Meet & Eat in der Cuisine Mondial) – gemeinsames Durchschreiten der Flure mit Andre Willi und Kaffee & Kuchen
Samstag, 20.1. 18 bis 19 Uhr (gemeinsam mit „The Others“ in der Cuisine Mondial) – Gespräch im Gang mit Andre Willi und Apéro
Danach ist die Arbeit in unseren Fluren auf unbestimmte Zeit zu sehen.
Kuratiert von Axel Töpfer, axel@sirenen.name

REWRITING REGION
20.3 – 5.6.26
Was bedeutet Regionalität? Wie setzt sich eine Region zusammen, wenn wir die vielfältigen Geflechte aus Migration, Erinnerung, Sprache, sozialen Beziehungen und historischen Verschiebungen mitdenken? Dann lässt sie sich nicht länger auf einen geografischen Ort eingrenzen, sondern entfaltet sich als bewegliches Gebilde. Welche Geschichten wir über «unsere» Region erzählen, was dadurch sichtbar, wer unsichtbar gemacht wird, um diese und weitere Themen kreist der Workshop.
Die Workshopabende finden im Literaturhaus Basel statt und werden jeweils von der Autorin Eva Seck und einem:einer Künstler:in geleitet. Die Künstler:innen geben thematische und inhaltliche Inputs. Davon ausgehend entwickelt Eva Seck Schreibimpulse, die in den Workshops bearbeitet werden. Darüber hinaus haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, aufbauend auf den Schreibworkshop einen Zine-Workshop von dem semi-anonymen queeren Kollektiv Q.U.I.C.H.E im Kunstraum DOCK zu besuchen. Die Teilnahme am Zine-Workshop ist optional.
Die Ergebnisse der Workshopreihe werden Teil einer Ausstellung im DOCK sein, die vom 27.06. bis zum 24.07. in den Schaufenstern von DOCK zu sehen sein wird. An der Vernissage findet im DOCK eine kleine Lesung aus den entstandenen Texten statt.
ANMELDUNG
Direkt über das Anmeldeformular oder info@literaturhaus-basel.ch / telefonisch unter +41 (0)61 261 29 50
KOSTEN
CHF 10*
* Wenn es Ihnen nicht möglich ist, die Kursgebühren zu entrichten, legen Sie der Anmeldung bitte ein max. 1-seitiges Motivationsschreiben bei, in dem Sie erläutern, was Sie an dem Thema «ReWriting Region» interessiert und wie sie sich schreibend damit auseinandersetzen wollen.
ANMELDESCHLUSS
Donnerstag, 4. März 2026
Mitwirkende und Biografien:
Kursleitung, Autorin: Eva Seck
Kursleitung, Künstlerin: Monika Dillier
Kursleitung, Künstlerin: Ana Vujić
Kursleitung, Künstler: Akwasi Glenn Asumadu
Zine-Workshop: Q.U.I.C.H.E. Kollektiv
Programme
Fr. 20. März – Fr. 05. Juni: WORKSHOP
Eine Workshopreihe mit Eva Seck, Monika Dillier, Ana Vujić und Akwasi Glenn Asumadu und dem Q.U.I.C.H.E. Kollektiv
Fr. 20. März, 19.00-21.00 Uhr: SCHREIBWORKSHOP IM LITERATURHAUS BASEL
mit Eva Seck und Monika Dillier:
Bestehende Kurztexte, Medienbilder und persönliches Material von Monika Dillier bilden einen Ausgangspunkt, um Migration in Verbindung mit Geschlechterrollen kritisch zu reflektieren.
Fr. 24. April, 19.00-21.00 Uhr: SCHREIBWORKSHOP IM LITERATURHAUS BASEL
mit Eva Seck und Ana Vujić:
An diesem Abend werden persönliche Geschichten zu Migration, Mobilität und Alltagserleben im Hier und Dort erkundet und die Vielfalt der transnationalen Biografien der Anwesenden sichtbar gemacht.
Fr. 29. Mai, 19.00-21.00 Uhr: SCHREIBWORKSHOP IM LITERATURHAUS BASEL
mit EVA SECK und Akwasi Glenn Asumadu:
Akwasi Glenn Asumadu stösst eine Auseinandersetzung mit Alltagsnarrativen Schwarzer Communities in Basel an. Dabei wird erfahrbar, wie Zugehörigkeit, Migration und regionale Identitäten durch persönliche Perspektiven neu verhandelt werden können.
Fr. 05. Juni, 16.00-19.00 Uhr: ZINE-WORKSHOP IM DOCK
Zusammen mit Teilen des Q.U.I.C.H.E. Kollektivs, das Zines als ein wichtiges Medium in seiner eigenen Arbeit verwendet, können die Teilnehmenden die Möglichkeiten von Zines entdecken und bekommen Anregungen zum Gestalten von kleinen Publikationen.
Fr. 26. Juni, 19.00 Uhr: VERNISSAGE

druckwerk as machine imaginaire
A generative printmaking workshop
Inspiriert von der aktuellen Vera Molnár-Ausstellung Möglichkeiten im Kunstmuseum Basel wird "druckwerk" zur Maschine. Die Workshop-Teilnehmer sind die arbeitenden Komponenten, die eine Reihe von Schritt-für-Schritt-Anweisungen ausführen, um einzigartige und unvorhersehbare Ergebnisse zu erzielen. Einschränkungen, kontrollierte Veränderungen und Zufallselemente werden mit traditionellen analogen Drucktechniken ins Spiel gebracht, um Variationen, Überraschungen und Entdeckungen zu erforschen.
Samstag, 9. Mai und Sonntag 7. Juni 2026, 11–16 Uhr, CHF 120
Druckwerk Basel /Warteck pp
Kursleitung: Lucinda Tanner
Kurssprachen: Deutsch/Englisch
Anmeldungen an office@druckwerk.ch
Anmeldeschluss: 6. Mai 2026

Katharina Rüll
WASTELAND
24. Mai – 14. Juni 2026
In der Ausstellung “Wasteland” verwandelt sich die FABRIKculture in eine surreale Welt. Hier trifft die klassische Landschaftsdarstellung auf Stilmittel des Science-Fiction. Inspiriert von der umliegenden Landschaft, dem Grenzgebiet zwischen Allschwil und Hègenheim, kreiert Katharina Rüll eine Szenerie, die zum Träumen, aber auch zum Nachdenken anregt. Für ihre Installation verwendet die Künstlerin auf Wanderungen durch das Grenzland gesammelten Abfall, meist Styroporteile. So erinnern uns ihre künstlichen Landschaften daran, wie unser Abfall oft unwiderruflich mit der Natur verschmilzt. Die melancholisch-romantische Atmosphäre verzaubert und verstört zugleich.
Guided Tours
Samstag, 6. Juni 2026 I 15 Uhr I Katharina Rüll (Führung auf deutsch)
Sonntag, 7. Juni 2026 I 15 Uhr I Clément Stehlin (Führung auf französisch)
Performance Programm
Samstag, 30. Mai 2026 I 15 Uhr I Katharina Rüll
Sonntag, 31. Mai 2026 I 15 Uhr I Imma
Öffnungszeiten:
Samstag & Sonntag 11–18 Uhr
FABRIKculture
60 Rue de Bâle, 68220 Hégenheim, Frankreich

Roman Selim Khereddine
25.04.2026–20.06.2026
Opening: 25.04.2026, 18h

Human Song – Was uns zusammenhält
Eine Kooperation von BelleVue und Staatsarchiv Basel-Stadt,
initiiert von der Christoph Merian Stiftung
Sonntag, 22. März bis Sonntag, 21. Juni 2026
Im Innenraum: BelleVue – Ort für Fotografie, Sa + So, 11 – 17 Uhr
An den Aussenorten: Matthäuskirche, Kaserne und Innenhof Staatsarchiv
Zeitgenössische FotografInnen:
Stephanie Meier und Rut Himmelsbach
Historische Fotografen, 1902–1990:
Hans Bertolf, Lothar Jeck, Rolf Walter Jeck, Foto Jeck, Alfred Kugler, Fotoarchiv Wolf
Vernissage
Samstag, 21. März, 17 Uhr
Öffnungszeiten
Samstag und Sonntag, 11 bis 17 Uhr

Shifting Matters
21.3 – 28.6.26
Was bleibt, wenn alles in Bewegung ist? In der Gruppenausstellung Shifting Matters gehen Vanessa Billy (*1978), Maya Bringolf (*1969), Jannik Giger (*1985) und Zimoun (*1977) der Frage nach, wie wir uns in der heutigen Welt zu unterschiedlichen Materialien, Umwelten und zueinander verhalten. Ihre Arbeiten laden dazu ein, Wandel und Bewegung als fortlaufende Prozesse zu erleben, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden.
Die vier Künstler:innen setzen jeweils unterschiedliche Schwerpunkte: Bringolf arbeitet mit Assemblagen aus gefundenen und recycelten Materialien; Billy untersucht die Verbindung zwischen Körper und Erde; Zimoun übersetzt Bewegung und Rhythmus in akustische Resonanz; und Giger erforscht Transformation durch Klang, Geste und Bild.
Gemeinsam schaffen ihre Werke ein vielschichtiges Zusammenspiel von Formen, Klängen und Wahrnehmungen, in dem Instabilität, Erneuerung und das Potenzial kontinuierlicher Veränderung erfahrbar werden.
Kuratiert von Patrizia Keller (Direktorin, Kunstraum Baden) und Chantal Molleur (Mitgründerin und Chefkuratorin, White Frame).
Informationen und Veranstaltungen
Eröffnung:
Freitag, 20. März 2026
18:30 Uhr Türöffnung
19:00 Uhr Begrüssung durch Steffi Kessler, Stadträtin
Einführung in die Ausstellung durch Patrizia Keller, Direktorin des Kunstraum Baden, und Chantal Molleur, Mitgründerin und Chefkuratorin von White Frame
Art at Noon:
Donnerstag, 26. März, 12:00 Uhr
Kinderworkshop «Formen und Verwandeln»:
Donnerstag, 16. April, 14:00 Uhr
Screening:
Donnerstag, 23. April, 19:00 Uhr
Ein Kurzfilmprogramm, kuratiert von Chantal Molleur
Musikperformance – HOAX Quartet:
Samstag, 2. Mai, 17:00 Uhr
Das HOAX Quartet präsentiert RELIC, sein neues Programm für vier E-Gitarren, darunter eine Komposition von Jannik Giger.
Internationaler Museumstag
Kinderworkshop «Formen und Verwandeln»:
Sonntag, 17. Mai, 14:00 Uhr
Artist Talk:
Donnerstag, 28. Mai, 18:30 Uhr
Vanessa Billy, Maya Bringolf und Jannik Giger im Gespräch mit den beiden Kuratorinnen
Art at Noon:
Mittwoch, 10. Juni, 12:00 Uhr
Kuratorinnenführung:
Sonntag, 28. Juni, 14:00 Uhr
Ausstellungsrundgang mit beiden Kuratorinnen